Laufgemeinschaft Rheine-Elte e.V.

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Wir, die LG Rheine-Elte, sind mit über 350 Mitgliedern im Bereich Leichtathletik, Laufen und Nordic Walking ein großer Familienverein. Nach der Gründung 1999 in Elte, spielt sich das gesamte Vereinsleben mittlerweile komplett in Rheine ab. Unsere Haupttrainingsort sind dabei der Bentlager Wald und das Jahn Stadion in Rheine. Wir organisieren zwei große Lauf- und Leichtathletikevents im Jahr, aber führen wöchentlich auch ein breites Portfolio an Trainingseinheiten durch.

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Unsere News

Sportberichte 14.06.2026

Westfälische Meisterschaften in Gladbeck war ein Erfolg

Am letzten Wochenende fanden die westfälischen Meisterschaften Teil I und II in Gladbeck statt. Im sehr alten Stadion, aber gut organisiert gingen über 2 Tage 4 Athleten der LG Rheine-Elte an den Start. Unterstützt und betreut wurden alle vom Trainer Jörg Fels. Den Anfang machte Theresia Freund, wJU18 mit dem Dreisprung. Theresia setzte 3 solide Sprünge in die Grube und qualifizierte sich für den Endkampf. Mit guten Sprüngen und einer Weite von 10,54 m belegte sie den 7. Platz. Kurze Zeit später trat Theresia Freund noch im 100m Sprint an. Der Start war gut, aber der 2 m Gegenwind machte es nicht leicht, eine gute Zeit zu laufen. Die Uhr blieb bei 13,79 sec. stehen und damit konnte sie sich nicht für das Finale qualifizieren. Titus Brüning trat am ersten Tag im Dreisprung an. Das Ziel, war es, möglichst viele gültige Sprünge in die Grube zu bringen. Dieses gelang sehr gut und Titus finishte mit 12,59 m und belegte somit den Vizewestfalenmeister. Titus hätte sich sicherlich noch eine bessere Weite gewünscht, aber dieses kann er in den nächsten Wettkämpfen zeigen, denn das Potenzial hat er. Am zweiten Wettkampftag trat als erster wieder Titus Brüning im Weitsprung an. Titus war hoch motiviert, denn es war ein großer Kampf, sich für das Finale zu qualifizieren. Mit sehr guten Leistungen in den ersten 3 Sprüngen qualifizierte er sich für das Finale. Mit einer Weite von 5,88 m sicherte er sich den 6. Platz mit einer neuen Bestleistung. Wenn man Titus seinen letzten Sprung gesehen hat, der leider knapp ungültig war, wäre es sein erste 6 m Sprung gewesen! Moritz Küpker, mJU18 und Julius Freund, mJU20 traten im 1500 m Lauf an. Moritz musste gleich im ersten Lauf auf die Rundbahn. Ziel war es, in der vorderen Gruppe zu bleiben, und eine neue Bestleistung zu laufen. Moritz lief die Runden im schnellen und gleichmäßigen Tempo und finishte mit 4:28 Minuten. Dies bedeute eine Verbesserung um 4 sec. und der 11. Platz in seiner Altersklasse. Im dritten Lauf über 1500 m ging dann Julius Freund an den Start. Seine Ambition war es, eine Zeit von 4:06 – 4:08 Min zu laufen. Dementsprechend schnell ging es zur Sache. Die 1000 m Zeit war 2:45 Min und alles passte noch!  Er versuchte an der Gruppe zu bleiben. Aber 120 m vor dem Ende musste Julius völlig entkräftet das Rennen aufgeben. Die Enttäuschung war groß, nach der Erholung war er aber auch guten Mutes, dass er im nächsten Rennen wieder angreifen will. Das Fazit des Trainers viel durchweg positiv aus, aber einige konnten am letzten Wochenende noch nicht ihr ganzes Potenzial zeigen.

 

Sportberichte 14.06.2026

Blaugelb im Team zum Erfolg

Die diesjährigen Kreis Staffelmeisterschaften haben die Nachwuchsathleten und das Trainerteam der LG Rheine-Elte nach Riesenbeck geführt. Auf der dort ansässigen grünen Tartanbahn hat der FLVW-Kreis Steinfurt die Kreisvereine zum Staffelwettbewerb eingeladen. Mit zwei Quartetten plus Ersatzläuferinnen waren die Blaugelben über 4x50m und 4x75m am Start. Zuerst gingen Jana Lücke, Lea Horstmann, Matilda Gehrke und Julia Franca Machado mit Ersatzläuferin Johanna Altehülsing in der Altersklasse U12. Mit einer Zeit von 37,38 Sekunden belegte das Team den 8. Platz in der Gesamtwertung. In der weiblichen Jugend U14 starteten Sofia Wersching, Nele Röder, Carla Heilen, Esther Stein und Ersatzläuferin Sophia Reeker über die 4x75m Strecke. Nach einer starken Aufholjagd belegt die Staffel im Ziel in 42,37 Sekunden den 2. Platz in Ihrer Altersklasse U14. In knapp zwei Wochen geht es für die LG Rheine-Elte bei den Kreis Einzelmeisterschaften in Lengerich sowie dem vereinseigenen Tippkötter Sommerlauf in Rheine weiter.

Sportberichte 07.06.2026

Ralf Holtel bezwingt den Ironman in Hamburg

Nach sechs Monaten intensiver Vorbereitung hat der Rheinenser Triathlet Ralf Holtel der LG Rheine-Elte am vergangenen Sonntag erfolgreich den IRONMAN Hamburg gefinisht. Die Langdistanz zählt mit 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und einem anschließenden Marathon über 42,2 Kilometer zu den härtesten Ausdauerwettbewerben der Welt. Rund 3.000 Athletinnen und Athleten gingen in der Hansestadt an den Start.  

 Der Weg nach Hamburg war für den 49-jährigen geprägt von monatelangem Training und vielen Stunden des Verzichts. Allein in den sechs Monaten vor dem Wettkampf legte er rund 69 Kilometer im Schwimmbecken, 3.380 Kilometer auf dem Fahrrad und 777 Laufkilometer zurück. Hinzu kamen regelmäßige Kraft- und Stabilisationseinheiten.  

 „Es gab einige Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ich mir das noch einmal antue“, berichtet Holtel mit einem Schmunzeln. Besonders die langen Einheiten auf dem Rollentrainer während der Wintermonate sowie eine Erkältung in der entscheidenden Vorbereitungsphase stellten ihn vor Herausforderungen. Dennoch verlor er sein großes Ziel nie aus den Augen.

Bereits am Morgen zeigte Holtel im Schwimmen eine starke Leistung. Für die 3,8 Kilometer in der Binnen- und Aussen-Alster benötigte er 1:16:59 Stunden. Auf der anschließenden Radstrecke absolvierte er die 180 Kilometer in 5:41:43 Stunden, (31,1km/h durchschnittliche Geschwindigkeit) bevor er den abschließenden Marathon in 4:23:40 Stunden bewältigte.  

Neben der enormen körperlichen Belastung hatten die Athleten auch mit schwierigen äußeren Bedingungen zu kämpfen. Immer wieder zogen stärkere Regenschauer über Hamburg hinweg und sorgten insbesondere auf der Radstrecke für zusätzliche Herausforderungen. „Das Wetter hat es zusätzlich härter gemacht, als es hätte sein müssen“, beschreibt Holtel die Bedingungen. Auch auf dem anschließenden Marathon mussten die Teilnehmer wiederholt durch Regen laufen.

Für Gesprächsstoff sorgte zudem die ungewöhnlich hohe Zahl an technischen Defekten auf der Radstrecke. Immer wieder standen Athletinnen und Athleten mit platten Reifen am Streckenrand. „So etwas habe ich in meiner zehnjährigen Triathlonzeit noch nicht erlebt“, sagt Holtel. Erst nach dem Rennen wurde bekannt, dass im südöstlichen Abschnitt der Strecke Metallspäne gefunden worden waren. Die Veranstalter gehen dem Verdacht nach, dass diese absichtlich auf die Fahrbahn gelangt sein könnten.

Umso größer war die Freude im Ziel. Tausende Zuschauer entlang der Laufstrecke sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre und trugen die Athletinnen und Athleten auf den letzten Kilometern förmlich Richtung Ziel.

Mit dem Finish in Hamburg endete für Holtel nicht nur ein Wettkampf, sondern eine monatelange Reise voller Trainingseinheiten, Zweifel, Rückschläge und Erfolgserlebnisse.

„Am Ende zählt nicht nur die Zeit auf der Uhr, sondern dass man nie aufgehört hat, an sich zu glauben.“ 

Für Holtel dürfte der IRONMAN Hamburg damit ein weiteres Kapitel in seiner langjährigen Triathlon-Geschichte sein – und vielleicht doch nicht ganz der angekündigte „One Last Dance“ auf der Langdistanz.     

 

Sportberichte 04.06.2026

Trotz Unwetter beim Sportfest erfolgreich

Am Feiertag Fronleichnam fand das Sportfest des LAV Rheine im heimischen Jahnstadion statt. Vormittags gingen sechs Athletinnen und Athleten der LG Rheine-Elte an den Start und konnten trotz schwieriger Wetterbedingungen mit starken Leistungen überzeugen.

In der Altersklasse W12 zeigte Sofia W. einen gelungenen Wettkampfauftakt. Im Weitsprung sprang sie mit 4,35 m auf Platz 1. Über die 75 Meter musste sie sich anschließend knapp geschlagen geben und belegte in 11,12 Sekunden Rang 2.

Auch die Athletinnen der W11 präsentierten sich in guter Form. Alva H. sprintete die 50 Meter in starken 8,29 Sekunden auf Platz 4 und stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf. Im Weitsprung bestätigte sie ihre gute Form mit ebenfalls persönlicher Bestleistung von 3,87 m. Vereinskameradin Carla H. lief die 50 Meter in 8,34 Sekunden auf Platz 5 und überzeugte anschließend mit sehr guten 3,97 m im Weitsprung.

Bei den Jungen der M11 feierte Hannes F. nach längerer Wettkampfpause ein starkes Comeback. Besonders im Ballwurf wusste er zu überzeugen: Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 34,50 m sicherte er sich Platz 1. Im Weitsprung belegte er mit 3,24 m Rang 5. Vereinskollege Lukas G. zeigte ebenfalls starke Leistungen. Über die 50 Meter sprintete er in 8,75 Sekunden auf Platz 2 und sprang auch im Weitsprung mit 3,37 m auf Rang 2.

In der W10 lief Julia Franca M. ein starkes Rennen über die 50 Meter und verbesserte ihre persönliche Bestleistung auf 8,77 Sekunden. Damit erreichte sie Platz 4. Im Weitsprung belegte sie mit 3,22 m Rang 6.

Im Anschluss standen die 800-Meter-Crossläufe auf dem Programm. Hannes F. war hier der einzige Starter der LG Rheine-Elte und lief in 3:22 Minuten auf einen starken 3. Platz.

Kurz darauf zog jedoch ein schweres Unwetter über Rheine hinweg, sodass alle weiteren Wettbewerbe abgesagt werden mussten. Besonders enttäuschend war dies für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich bereits auf ihren KidsCup vorbereitet hatten. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen mussten sie unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Viele Tränen mussten dabei von Eltern und Trainern getrocknet werden. Letztlich blieb dem Veranstalter keine andere Wahl, als das Sportfest aus Sicherheitsgründen abzubrechen.