Münster Marathon 2014

Am Sonntag, dem 14. September 2014 war es wieder einmal soweit. Der Volksbank Münster Marathon 2014 stand auf dem Programm. Fünf Teilnehmer der LG Rheine-Elte trauten sich an diesem frühen Sonntagmorgen die etwas über 42 km-lange Strecke in Angriff zu nehmen. Da dieser Lauf in den vergangenen Jahren wegen der hohen Temperaturen oft als „Hitzelauf“ bezeichnet wurde, waren alle gespannt auf die Wetterverhältnisse in diesem Jahr. Aber man konnte sie an diesem Tag als optimal bezeichnen.

Und optimal waren auch alle Elteraner vorbereitet. Ralf Gude, der als schnellster Kandidat der Laufgemeinschaft gehandelt wurde und gerne die 3:20 Std. in Angriff genommen hätte, musste nach 30 km richtig kämpfen, lief aber ganz willensstark auch die letzten 12 km noch in einem beachtlichen Tempo und kam immerhin mit einer Zeit von 3:32:17 Std. ins Ziel (91 Pl. M 45). Auch für Frank Huelmann wurde es in der zweiten Hälfte des Marathons richtig anstrengend. Mit einer Halbmarathonzeit von 1:44:25 Std. lag er noch richtig gut im Rennen. Aber auch er musste im zweiten Streckenabschnitt richtig die Zähne zusammenbeißen. Aber da er zu den erfahrenen Marathonläufern zählt, wusste er, dass es sich lohnt dafür zu kämpfen. Er freute sich nach 3:47:12 Std. (98. Pl. M 40) auf dem wegen der überaus großen Zahl von Zuschauern an diesem Tag sehr beeindruckenden Prinzipalmarkt in Empfang genommen zu werden. Ebenfalls für Rainer Vehr wurde es nicht gerade ein „Sonntagsspaziergang“. Nach langem Training und angestrebter Zeit von 3:45 Std. (57 Pl. M 55) ging er sicher und entspannt in das Rennen. Aber auch er musste an diesem Tag erkennen, dass der Marathon erst nach 30 Kilometern anfängt. Aber auch er wollte unbedingt das Ziel erreichen. Und nach 3:56:01 Std. war auch er immer noch unter der 4-Std. Marke „wieder zu Hause“. Lisa Schulz, einzige Frau an diesem Tag in der Elteraner Marathon-Truppe, wusste auf jeden Fall, dass sie ihre Hausaufgaben in diesem Jahr gemacht hatte. Nach Hermannslauf und Sixdays ging sie gut vorbreitet an den Start. Und dabei profitierte sie von den eingesetzten Brems- und Zugläufern, die beim Münster Marathon jedes Jahr zur Verfügung stehen. Und so blieb sie fast die ganze Zeit in der Gruppe der 4-Std.-Läufer. Zum Schluss musste sie nur etwas rausnehmen; aber mit einer Zeit von 4:01:35 Std. konnte sie sich sehen lassen (25. Platz W 40). Ganz besonders beachtlich war wieder einmal mehr der Lauf von Dr. Volkmar Henke. Trotz viermonatiger Verletzungspause und nur einem Halbmarathon in einer relativ kurzen Vorbereitungszeit lief der über 70-jährige Dauerläufer über die gesamte Strecke einen 6-Minuten-Schnitt. Aber kein Läufer versteht sein Handwerk mehr wie er. Es war schließlich sein 415 Marathon. Von seinen in Münster wohnenden Angehörigen wurde er angefeuert und so lief er ganz entspannt nach 4:18:34 Std. ins Ziel. Und das bedeutete ein guter 4. Platz in der AK M 70.