Der Trainingsbetrieb findet zur Zeit nur eingeschränkt statt!

Die LG RHEINE-ELTE bei den westfälischen Meisterschaften in Hagen

 - Bestleistungen auch in einer schwierigen Saison -

Westfälischen Meisterschaften HagenDie westfälischen Meisterschaften in Hagen wurden, unter Berücksichtigung des hygienischen Konzepts, am letzten Wochenende durchgeführt. Die LG Rheine-Elte wollte eigentlich mit acht Athleten vor Ort starten. Aber aufgrund der Corona Regeln wurden die drei Langsprinter nicht angenommen und die zwei Sprinter wurden leider krank. Somit starteten an beiden Tagen drei Athleten von der LG Rheine-Elte, die beim Heimtraining von einem engagierten Trainerteam trainiert werden und an diesem Wochenende von Jörg Fels und  Rainer Goldbeck unterstützt wurden.  Das Wetter war optimal und somit war alles hergerichtet für reibungslose Wettkampftage. Am 1. Tag startete Noah Bomers, M15, im Speerwurf. Noah warf den Speer auf 28,59 m und belegte mit neuer Bestleistung den 11. Platz in der Gesamtwertung.

Am 2. Wettkampftag beeindruckte das Sprung-Trio. Pünktlich um 11 Uhr startete Pauline Gedicke, W 15, im Hochsprung. Zeitgleich starteten die beiden Stabhochspringer Noah Bomers und Simon Kerzel, beide M15 mit ihrem Wettkampf. Pauline startete mit der Anfangshöhe von 1,41 m und dann ging es in 5cm Schritten höher. Paulines Bestleistung aus der Hallensaison im Januar 2020 lag bei 1,49 m, die ersten Höhen schaffte sie jeweils im 1. Versuch und nun wurde die Latte bei 1,51 m aufgelegt. Bei ihren ersten beiden Versuchen fiel die Latte. Hochmotiviert lief sie nun an, um ihren dritten Versuch zu vollenden. So schaffte sie nun, die Höhe von 1,51 m zu überspringen. Nicht nur die Athletin war überglücklich auch der Trainer freute sich über den technisch perfekten Sprung. Nun wurde die 1,54 m aufgelegt und Pauline wagte sich auch an diese Höhe heran, hier war dann der Respekt vor der Höhe noch zu groß.

Die beiden Stabhochspringer stiegen bei einer Höhe von 3,00 m ein, Noah und Simon wurden mit neuen Stäben vom Kadertrainer Olaf Hilker unterstützt. Stabhochsprungtrainer Rainer Goldbeck betreute wie immer die Athleten und als dann mit Peer Bornefeld aus Lippe-Süd, nur noch die drei Favoriten um den Westfalenmeistertitel sprangen, übernahm der Kadertrainer Olaf Hilker das Coaching dieser drei Athleten. Das Trio machte bis zur Höhe von 3,60 m blitzsaubere Sprünge. Obwohl, ja bedingt durch die Corona-Pandemie die Vorbereitung nicht optimal war, zeigten die Athleten das sie gut im Wettkampf angekommen sind und einiges drin ist.  Dann wurde die Latte auf 3,70 m gelegt. Im ersten Versuch scheiterten alle Springer an der neuen Höhe. Dann kamen die 2. Versuche, Noah und Peer rissen auch diese Höhe.  Nachdem auch Simon diese Höhe noch nicht überspringen konnte, fiel er so unglücklich auf die Matte, das ein lauter Schrei durchs Stadion hallte. Der Disziplintrainer Rainer Goldbeck eilte zu Simon und dann zu sofort zu den Sanitätern. Auch Marcel Fels erkundigte sich bei den Sanitätern, gemeinsam wurde entschieden Simon ins Krankenhaus zu fahren und dort wurde festgestellt, dass das Handgelenk gebrochen war. Marcel Fels betreute dann Simon im Krankenhaus und alle Gedanken der Wettkampfbeteiligten waren bei Simon. Der Wettkampf ging nach kurzer Unterbrechung weiter, Noah und auch Peer versuchten sich erneut an die 3,70 m. Beide sprangen im 3. Versuch über die 3,70 m, für Noah war es eine neue Bestleistung. Dann wurde die Latte auf 3,80 m gelegt, diese Höhe konnte Noah am heutigen Tag noch nicht überspringen.  Peer Bornefeld wurde mit der Höhe von 3,80 m verdient Westfalenmeister. Noah freute sich über die Bestleistung und wurde mit der Vizemeisterschaft belohnt und Simon belegte den 3. Platz, nachdem er ja verletzungsbedingt abbrechen musste. Die LG RHEINE-ELTE wünscht Simon alles Gute und schnelle Genesung. Obwohl die Sportler in diesem Jahr so gut wie keine Wettkämpfe bestreiten konnten, war es aus sportlicher Sicht ein erfolgreiches Wochenende.