Der Trainingsbetrieb findet zur Zeit nur eingeschränkt statt!

Trainingslager 2020

Trainingslager 2020 „Zuhause“

Wie auch in den vergangenenJahren stand in den Osterferien für die Laufgemeinschaft Rheine-Elte mit den leistungsorientierten Jugendlichen, Nachwuchsathleten und einigen Erwachsenen das Trainingslager beim Olympiastützpunkt in Hannover an. Die Jugend wollte von Ostermontag bis Freitag und die Erwachsenen wollte von Freitag bis Sonntag intensiv trainieren. Dazwischen kam dann aber mit der derzeitigen Pandemie, mit Corona eine Planänderung zu Stande. Zuerst wurden die gebuchten Trainingsstätten geschlossen und dann auch die Jugendherberge. Die Enttäuschung bei den Trainern und Athleten war groß. Die Planung war schon vor Wochen abgeschlossen und es fehlten nur die gepackten Koffer für die anstehende Hinreise. Die Jugend und der Nachwuchs sollten mit 15 Athleten und mehreren ausgebildeten Trainern vor Ort sein und die 13 Erwachsenen, überwiegend Läufer, mit einem spezialisierten Trainer.

Es reifte die Überlegung, in diesem Jahr dann doch noch ein Trainingslager durchzuführen. Die Idee dazu kam spontan, war aber dennoch genial!
Dass die LG Rheine-Elte spontan mit den Trainern ein Trainingslager „Zuhause“ organisierte, begeisterte die jüngeren und älteren Teilnehmer. Die entstandene Idee dahinter war, dass jeder Athlet für sich alleine nach Anweisung trainiert. Der Trainingsplan für den anstehenden Tag wurde jeweils den Abend vorher in die bereits existierenden WhatsApp Gruppen gestellt. Zwei Trainingseinheiten absolvierten die Athleten in dem Trainingslager Zeitraum täglich. Ganz alleine und auf sich gestellt, da ist es natürlich sehr schwer sich zu motivieren und den inneren Schweinehund zu überwinden. Aber eine Vielzahl aller teilnehmenden Athleten zeigten sich erfreut, dass trotz des Ausfalls des eigentlichen Trainingslagers ein Trainingsangebot gegeben wurde. Neben dem einfachen Dauerlauf, trainierten die Teilnehmer athletische Übungen sowie Kraftübungen. Aber auch Laternensprints, Bergaufläufe, Mountainbike Touren und Inliner fahren gehörten zum Trainingsprogramm. Auch wenn in diesen Wochen für die Jugendlichen ein wirklich technisches Training schwer umsetzbar war, wurden die Athleten einfallsreicher denn je. Alles was im Garten, auf der Straße und auf Feldern irgendwie umsetzbar war, wurde ausprobiert und trainiert. So eignete sich der Garten eher für Turnübungen und Sprünge für den Hochsprung, Standweitsprung für den Weitsprung. Die Straße zeigte sich optimal als Ausweichtrainingsort für Anlaufschritte für den Speerwurf und Drehungen für den Diskus. Die Resonanz für das Trainingslager „Zuhause“ war gut, dennoch waren sich alle Athleten einig, dass die Gemeinschaft beim Training fehlte. „Als Team macht der Trainingsalltag mehr Spaß und die Motivation als Gemeinschaft ist höher.“ Betonten die Athleten.